Jeder von uns ist innerhalb unserer Gemeinde mehr oder
weniger unterwegs, also Teil des innerörtlichen Verkehrs.
Um diesen für alle verträglich zu machen, bedarf es eines
ausgewogenen Miteinanders des öffentlichen und privaten
Verkehrs, motorisiert, per Fahrrad oder zu Fuß. Dafür stehen
die Unabhängigen Bürger.
S-Bahn:
UB stellt Antrag für S-Bahn-Tieferlegung:
Ein alter Traum wird wieder aktuell
Wir, die Unabhängigen Bürger (UB), haben jetzt den Antrag gestellt, die S-Bahn-Strecke in Höhenkirchen-Siegertsbrunn tiefer zu legen und den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke von Giesing Richtung Kreuzstraße voranzutreiben. Dieser Antrag ist nicht neu, sondern vielmehr eine Wiederaufnahme einer Idee, die bereits in der Amtszeit unseres Altbürgermeisters Rudi Meiler beschlossen wurde. Leider wurde dieses Projekt danach nie ernsthaft weiterverfolgt. Doch jetzt eröffnet sich eine neue Möglichkeit durch die enorme Investitionspolitik der Bundesregierung. Mit dem Sondervermögen für Infrastrukturprojekte besteht die Chance, dass wir unsere Gemeinde nachhaltig verbessern können. Die Tieferlegung der S-Bahn-Strecke würde nicht nur die Verkehrssicherheit erhöhen, sondern auch die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger deutlich verbessern. Wir hoffen, dass unser Antrag positiv aufgenommen wird und dass wir gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat dieses wichtige Projekt vorantreiben können. Es ist Zeit, dass wir unsere Gemeinde zukunftsfähig machen und den Traum von einer tiefergelegten S-Bahn-Strecke Wirklichkeit werden lassen. Deshalb haben wir Unabhängigen Bürger einen entsprechenden Antrag gestellt.
Busse
Die S-Bahn ist eine eindimensionale Verbindung in die Großstadt. Es sind jedoch auch Querverbindungen notwendig und auch Alternativen, falls es mal wieder zu S-Bahn-Störungen kommt. Der Landkreis hat hier in den letzten Jahren einiges verbessert. Trotzdem geht das Angebot manchmal am Bedarf vorbei, weil es zu wenig flexibel ist. Ein Ausweg sind On-Demand-Busse, die auf Anforderung dorthin fahren, wo sie gebraucht werden. Wenn man dies auch noch ohne teure Personalkosten, also durch autonomes Fahren, realisieren könnte, dann wäre das leichter finanzierbar. Zugegeben, das ist Zukunftsmusik, doch die Zukunft beginnt jetzt. Wir sollten den Mut haben, durch Pilotprojekte so schnell wie möglich dieser Zukunft nahezukommen.
Fahrrad
Die ersten Schritte sind mit den Fahrradstreifen und den Einfädelungshilfen in der Münchner Straße gemacht. Es werden weitere Fahrradstreifen auf der Westseite der Rosenheimer Straße folgen. Auch steht die Umwandlung der Sportplatzstraße in eine Fahrradstraße kurz bevor. Damit werden alle sportlich Aktiven, vor allem auch unsere Kinder, auf ihrem Weg zu den Sportplätzen besser geschützt.
Fußgänger
Durch neue Fußgängerampeln wird die Querung der Münchner Straße insbesondere für unsere ganz jungen und älteren Mitbürger einfacher und insbesondere deutlich sicherer. Auch wenn das den einen oder anderen Autofahrer nicht erfreuen wird, geht hier die Sicherheit doch vor dem Nachteil, einige Sekunden Zeit zu verlieren. Schließlich wollen wir doch, dass unsere Kinder zu Fuß sicher zur Schule und den Freizeitstätten kommen können, damit nicht durch Elterntaxis der Autoverkehr noch zunimmt.
Autos
Auch wenn der Trend in eine andere Richtung geht, wird das Auto wegen seiner Flexibilität in absehbarer Zeit das wichtigste Verkehrsmittel bleiben. Wir dürfen also nicht durch die Bevorzugung der anderen Verkehrsarten die Bedürfnisse der Autofahrer aus den Augen verlieren. Die Tieferlegung der S-Bahn würde hier ein großer Schritt sein. Durch unsere Stellplatzsatzung sichern wir auch Raum auf den öffentlichen Verkehrswegen, indem wir verhindern, dass diese zugeparkt sind. Wir sollten jedoch zusätzlich weiteren Parkraum schaffen, um das Einkaufen in unserer Gemeinde attraktiver zu gestalten.

